Ein Teppich, der heizt. Ein Fenstergerät, das ihn antreibt. Null Umbau.
Fußbodenheizung und Wärmepumpe sind im Neubau Standard und im Mietaltbau unerreichbar — nicht aus technischen Gründen, sondern weil beides fest eingebaut wird. Beides geht auch zum Hinstellen.
43 Prozent der Wohngebäude in Deutschland stammen aus der Zeit vor 1979. Dort hängt die Wärme an Radiatoren an der Wand, die die Luft in Kopfhöhe erwärmen, während der Boden kalt bleibt. Jeder zweite Neubau bekommt selbstverständlich Fußbodenheizung und Wärmepumpe.
Der Mieter kann beides nicht haben: keine Fußbodenheizung einbauen, keine Wärmepumpe installieren, laut Mietvertrag nicht einmal ein Loch in die Außenwand bohren.
Ein Monoblock-Splitgerät am Fensterbrett, wie es Millionen Menschen zum Kühlen benutzen — Bauart Midea Porta Split. Kein Außenmonteur, kein Wanddurchbruch, keine Genehmigung: Fenster auf, Gerät einhängen, Fenster zu, Stecker rein.
Statt Luft in den Raum zu blasen, pumpt es temperiertes Wasser durch einen flachen, wasserführenden Teppich auf dem Boden. Kein Gebläse, kein Luftzug, sondern Strahlungswärme von unten über die gesamte Fläche — wie bei einer echten Fußbodenheizung. Alternativ hängt der Teppich direkt am Smartesten Fenster, dort steckt die Wärmepumpe schon im Rahmen.
| Wärmequelle | Aus 1 kWh Strom | Nötige Vorlauftemperatur |
|---|---|---|
| Elektroheizlüfter | 1 kWh Wärme | — |
| Radiator | — | 55–70 °C |
| Wärmepumpe plus Teppich | 3–4 kWh Wärme | 25–35 °C |
Der Heizlüfter erreicht 100 Prozent Wirkungsgrad — das physikalische Minimum. Die Wärmepumpe holt Wärme aus der Außenluft und ist damit drei- bis viermal effizienter. Und weil die große Bodenfläche mit niedriger Vorlauftemperatur auskommt, arbeitet sie zugleich in ihrem Effizienz-Sweetspot.
Jede Wärmepumpe kann kühlen, das ist dieselbe Physik rückwärts. Im Juli fließt kühles Wasser durch den Teppich, der Boden wird zur Kühlfläche. Keine trockene Klimaanlagenluft, kein Brummen, kein Zugwind. Ein Gerät, zwei Jahreszeiten, null bauliche Veränderung.
Nicht für Eigenheimbesitzer mit Platz im Keller, sondern für die 58 Prozent der Deutschen, die zur Miete wohnen: Altbau mit hohen Decken und kalten Böden, WG-Zimmer mit gluckerndem Radiator. Die Heizung zieht beim nächsten Umzug mit, wie eine Waschmaschine.
| Baustein | Stand |
|---|---|
| Monoblock-Wärmepumpe fürs Fenster | wird millionenfach verkauft |
| Wasserführende Flächenheizung | als Dünnschichtsystem im Bau üblich |
| Schläuche, Mini-Pumpen, flache Matten | Serienbauteile |
| Teppich, dünn und begehbar | fehlt |
| Kupplung, dicht ohne Klempner | fehlt |
| Kiste, die durchs Treppenhaus passt | fehlt |
Alle Teile werden bereits in Serie gefertigt, nur nie zusammen. Die Technik ist da. Das Produkt noch nicht.