Eine Sammlung von Konzepten rund um Energie, Klima und nachhaltiges Wohnen.
Solaranlage heißt heute: verschiedene Geräte, verschiedene Hersteller, Elektriker muss ran. Muss nicht sein. Solarmodule mit integriertem Speicher und nur einem Kabel. Einfach zusammenstecken – jedes weitere Modul bedeutet mehr Leistung und mehr Speicher. Plug & Play bis zur Insellösung.
E-Autos sind teuer – aber das muss nicht sein. Dein Energieversorger schenkt dir eins mit 200-kWh-Batterie. Im Gegenzug stabilisiert es das Netz und glättet Erzeugung und Verbrauch eines volatilen regenerativen Energiesystems. Du verdienst Geld, ohne etwas zu tun.
Fenster sind ein dummes Loch mit Glas, das man auf- und zumachen kann. Dabei sind sie die interessanteste Schnittstelle zur Außenwelt. Ein ganz normales Fenster – nur dass im Rahmen eine Wärmepumpe steckt. Heizen, Kühlen, Lüftung, Luftfilter. Kein Außengerät, keine Genehmigung. Man sieht es nicht mal.
Du willst eine wärmepumpenbetriebene Fußbodenheizung, aber keine Lust, dafür dein Haus umzubauen? Ein Gerät hängt am Fenster, ein Teppich liegt am Boden. Zusammen sind sie eine Fußbodenheizung mit Wärmepumpe – für Mieter, ohne Umbau.
Plastik verschmutzt nicht nur die Umwelt, sondern ist auch extrem klimaschädlich – doch das muss nicht sein. Plastik aus erneuerbarem Strom herstellen, jahrelang nutzen, bei Dunkelflaute verbrennen. Klimaneutral. 6 TWh stecken heute schon in Deutschlands Plastikmüll.
Hundert Jahre kam der Kohlenstoff aus Bohrlöchern in fernen Ländern. Morgen stehen Container auf dem eigenen Hof: Luft rein, Wasser rein, Strom vom Dach rein, Plastik raus. Der Lieferant ist gestrichen. 37 MWh je Tonne sind Physik, der Rest fällt mit Stückzahl.
Schwere Maschinen elektrifizieren heißt: große Batterie einbauen – die dann 97 Prozent des Jahres mitstillsteht. Also ausquartieren. Der Akku rollt als eigenes Gerät hinterher, zwei im Wechsel. Auf See ist das bereits Regelbetrieb. Nur gilt überall dieselbe Grenze: Der Transport der Batterie verbraucht die Batterie.